M

Home

mein angebot

Über mich

Kurse

Kontakt

Über mich

Schon nach dem Abitur wusste ich, wohin mein beruflicher Weg führen sollte: Ich wollte Hebamme werden. Dass es bis dahin einige Jahre dauern und mein Weg über ganz unterschiedliche berufliche Stationen führen würde, wusste ich damals noch nicht.

Heute bin ich froh darüber.

Denn jede dieser Erfahrungen hat meinen Blick erweitert und prägt die Art, wie ich heute als Hebamme arbeite. Ich sehe nicht nur Schwangerschaft, Mutter oder Kind. Ich sehe die Familie als Ganzes und die ganz unterschiedlichen Menschen, Geschichten und Lebenssituationen dahinter.

Mein Weg zur Hebamme.
Nicht geradlinig. Aber genau deshalb wertvoll.

Nach meinem Abitur 2007 bekam ich zunächst keinen Ausbildungsplatz als Hebamme. Also entschied ich mich für einen anderen Beruf, in dem ich mit Kindern arbeiten konnte, und begann die Ausbildung zur Kinderkrankenschwester.

Nach meinem Abschluss 2010 verbrachte ich ein halbes Jahr in Neuseeland und arbeitete anschließend ein Jahr auf einer Wochenstation.
2011 begann ich das Studium der Sozialen Arbeit, das ich 2014 abschloss. Im selben Jahr wurde ich selbst Mutter.

Nach meiner Elternzeit arbeitete ich unter anderem in einem Asylbewerberheim und an einer Hauptschule. Dort begegnete ich Menschen mit völlig unterschiedlichen Biografien, familiären Strukturen und Herausforderungen. Diese Zeit hat meinen Blick dafür geschärft, wie unterschiedlich Menschen leben, denken und mit schwierigen Situationen umgehen.

Trotzdem blieb das Gefühl, beruflich noch nicht wirklich angekommen zu sein.

Nach der Geburt meines zweiten Kindes 2017 entschied ich mich deshalb, meinem ursprünglichen Wunsch noch einmal zu folgen und bewarb mich erneut um einen Ausbildungsplatz als Hebamme.

2021 schloss ich meine Ausbildung ab.

Und diesmal wusste ich: Jetzt bin ich angekommen.

Was meine Arbeit heute prägt

Mein beruflicher Weg war länger als geplant. Rückblickend liegt genau darin eine meiner größten Stärken.

Als Hebamme bringe ich das Fachwissen mit, um Frauen und Familien während der Schwangerschaft und nach der Geburt professionell zu betreuen.

Als Kinderkrankenschwester habe ich einen geschulten Blick auf Neugeborene und Kinder und kann Entwicklungen und gesundheitliche Veränderungen fachlich einordnen.

Durch mein Studium und meine Arbeit als Sozialarbeiterin habe ich gelernt, Familiensituationen differenziert zu betrachten und Menschen mit sehr unterschiedlichen Lebensgeschichten offen zu begegnen.
Und als Mutter von drei Kindern kenne ich auch die andere Seite. Nicht aus einem Lehrbuch, sondern aus meinem eigenen Leben.

Diese vier Perspektiven lassen sich für mich heute nicht mehr voneinander trennen. Sie fließen ganz selbstverständlich in meine Arbeit ein.

Familie ist nicht gleich Familie.

In meiner Arbeit habe ich viele unterschiedliche Menschen und Familien kennengelernt. Und genau das hat mich eines gelehrt: Es gibt nicht den einen richtigen Weg. Was für eine Familie funktioniert, muss für eine andere noch lange nicht passen.

Deshalb möchte ich Eltern nicht in ein bestimmtes Bild davon drängen, wie Schwangerschaft, Stillzeit oder Familienleben auszusehen haben. Mir ist wichtiger, Wissen weiterzugeben, Situationen fachlich einzuordnen und gemeinsam herauszufinden, was für die jeweilige Familie richtig ist.

Dazu gehört für mich auch, Dinge klar anzusprechen. Fragen zu beantworten. Entscheidungen verständlich zu machen. Und manchmal eine andere Perspektive zu zeigen. Denn gute Begleitung bedeutet für mich nicht, Eltern jede Entscheidung abzunehmen.
Sie bedeutet, ihnen das Wissen und die Sicherheit mitzugeben, selbst entscheiden zu können.

Was mir wichtig ist

Ich möchte, dass Eltern nach unserer gemeinsamen Zeit nicht das Gefühl haben, mich für jede Entscheidung zu brauchen.
Im Gegenteil.
Ich möchte ihnen etwas mitgeben, das bleibt: Wissen, Erfahrung und das Vertrauen in die eigene Fähigkeit, ihr Kind kennenzulernen, seine Bedürfnisse wahrzunehmen und als Familie ihren eigenen Weg zu finden.

Denn mit einem Kind wächst nicht nur eine Familie. Auch Eltern wachsen in eine völlig neue Rolle hinein.
Dabei ein Stück begleiten zu dürfen, ist für mich bis heute das Besondere an meinem Beruf.

Vielleicht lernen wir uns bald persönlich kennen.

Wenn ihr gerade eine Hebamme sucht und wissen möchtet, ob meine Art der Begleitung zu euch passt, schreibt mir gerne.
Dann schauen wir gemeinsam, wo ihr gerade steht und wobei ich euch unterstützen kann.

Werte meiner Arbeit

Fachwissen aus drei Perspektiven

Als Hebamme, Kinderkrankenschwester und Sozialpädagogin verbinde ich medizinisches Wissen mit einem ganzheitlichen Blick auf Familien.

Begleitung auf Augenhöhe

Jede Familie ist anders. Deshalb gibt es bei mir keine Betreuung nach Schema F.

Vertrauen statt Verunsicherung

Mein Ziel ist es, euch darin zu stärken, euren eigenen Weg als Familie zu finden.

Was meine Kundinnen sagen